News · 24. September 2026
KFZ///BOX: Police hochladen, Tarifrechner füllt sich
Bei einem KFZ-Vergleich springen die meisten Interessenten nicht wegen des Preises ab, sondern wegen des Formulars: Fahrzeugdaten, Tarifmerkmale und Angaben zum bestehenden Vertrag müssen abgetippt werden – aus Unterlagen, die der Kunde ohnehin vor sich liegen hat. Die KFZ///BOX von Mr-Money dreht diesen Ablauf um. Der vorhandene Versicherungsschein wird übergeben, ein Webservice liefert die darin stehenden Angaben zurück, und der Rechner ist weitgehend vorbelegt. Gedacht ist der Baustein vor allem für Versicherungsgesellschaften mit eigenem KFZ-Geschäft.
Was Gesellschaften davon haben
Für einen Versicherer liegt der Nutzen nicht allein in der gesparten Tipparbeit. Aus dem Schein lässt sich auch übernehmen, was der Kunde bisher zahlt und zu welchen Bedingungen er versichert ist – damit ist das eigene Angebot kein Schuss ins Blaue mehr, sondern kennt den Vergleichspunkt, gegen den es antritt. Für ein treffsicheres Gegenangebot ist das die entscheidende Information. Der gleiche Weg führt im Bestand zu strukturierten Daten: Wo Policen nur als Scan vorliegen, entstehen daraus auswertbare Angaben, ohne dass eine Sachbearbeiterin sie abschreibt. Direktversicherer haben zusätzlich etwas davon, dass sich der eigene Tarifrechner in kurzer Zeit ausfüllen lässt: Wer online abschließen lässt, kennt den Zusammenhang zwischen der Länge eines Formulars und der Zahl derer, die es nicht zu Ende bringen. Der Interessent muss am Ende nur noch prüfen, was bereits eingetragen ist.
Ein Baustein, keine fertige Anwendung
Die KFZ///BOX bringt bewusst keine Oberfläche für Endkunden mit. Sie ist eine Zulieferung an die Software, die ohnehin im Einsatz ist, und arbeitet in drei Schritten: Der Versicherungsschein wird hochgeladen, wahlweise als Datei oder abfotografiert. Die Box erkennt daraus automatisch Fahrzeug, Tarifmerkmale und die Bedingungen des bisherigen Anbieters. Anschließend liefert der Webservice die ausgelesenen Werte zurück, fertig zur Verwendung im eigenen System. Was dann damit geschieht – Vorbelegung einer Strecke, Aufbau von Bestandsdaten oder eben das Gegenangebot –, entscheidet das eigene System. Aus demselben Grund ist der Baustein auch für Softwarehäuser interessant, die einen KFZ-Vergleichsrechner pflegen, für MVP- und CRM-Anbieter, für App-Entwickler und für Vermittler, die Daten aus vorhandenen Unterlagen gewinnen wollen.
Abfotografieren statt abtippen
Dass der Versicherungsschein auch als Foto genügt, ist mehr als eine Bequemlichkeit. Im Beratungsgespräch reicht damit das Smartphone, um den bestehenden Vertrag in die Berechnung zu holen; in einer App wird aus dem Ausfüllen eines Formulars ein einziger Vorgang. Genau dafür ist die KFZ///BOX gedacht – als der eine Schritt, der aus vorhandenen Unterlagen verwertbare Daten macht, ohne dass jemand sie abschreibt. Für eine Gesellschaft, die im Wettbewerb um Wechsler steht, verschiebt das den ersten Kontakt an eine deutlich günstigere Stelle: weg vom leeren Formular, hin zu einem Angebot, das bereits auf dem beruht, was der Kunde heute hat.
Wie die Anbindung im Einzelfall aussieht und mit welchem Aufkommen an Versicherungsscheinen zu rechnen ist, klärt Mr-Money im Gespräch. Alle Angaben zur KFZ///BOX stehen auf der Produktseite; die übrigen Schnittstellen sind bei den technischen Angaben zum Webservice zu finden.